Es war mal wieder Dienstag, der Apple online Store war down, und Apple stellt neue Produkte vor. Ein neues MacBook Air wurde jedoch nicht präsentiert. Ob je eine überarbeitete Version kommt ist fraglich. Es muss aber auch nicht wirklich sein. Dafür brachte der Dienstag ein magisches Trackpad, neue iMacs, neuer Mac Pro, ein Batterieladegerät und es wurde noch ein neues Cinema Display vorgestellt.

Magic Trackpad
Für alle Nutzer einer Magic Mouse kommt nun ein neues Familienmitglied, welches es sich zwischen eurem Wireless Keyboard und der Magic Mouse gemütlich machen kann, das Magic Trackpad. Du brauchst nun an deinem iMac wie am MacBook, auf keine Geste mehr zu verzichten. Man kann auf dem kompletten Trackpad klicken, wie es vom MacBook bekannt ist. Das neue Magic Trackpad ist das erste Multi-Touch Trackpad, das speziell für die Verwendung mit Mac Desktops entwickelt wurde. Es arbeitet mit der gleichen Multi-Touch Technologie, mit der schon das MacBook begeistert. Und es unterstützt verschiedene Gesten, mit denen du die Inhalte auf dem Display völlig neuartig steuern und mit ihnen arbeiten kannst. Beim Streichen durch Webseiten hast du das Gefühl, als ob du durch Buchseiten oder eine Zeitschrift blätterst. Und das dynamische Scrollen macht es noch leichter als je zuvor, in einer Seite nach oben und unten zu blättern. Für 69 Euro gibt es das magische Gerät.

iMac
Der iMac sieht aus wie immer, aber alle Macs haben neue Prozessoren ab einem Dual-Core Intel Core i3 Prozessor ab 3,06 GHz aufwärts. Das Spitzenmodell mit 27″ werkelt mit einem Quad-Core Intel Core i5 und 2,8 GHz oder optional mit dem Intel Core i7 mit 2,93 GHz. An der Festplattenkapazität wurde auch ein wenig geschraubt und das 21,5″ Gerät besitzt standardmäßig eine 500GB Festplatte oder wahlweise eine 1 Terabyte Festplatte. Der 27″ iMac kommt mit einer 1 Terabyte-Festplatte daher. Apple stattet jetzt die 21,5″ iMacs mit einer ATI Radeon HD 4670 Grafikkarte mit 256 Megabyte und einer ATI Radeon HD 5670 mit 512 Megabyte Grafikspeicher aus. Im 27″ iMac sorgt ebenfalls die ATI Radeon HD 5670 für gute Bilder und flüssige Videobearbeitung oder ein tolles Spielerlebniss. Im Spitzenmodell glänzt die ATI Radeon HD 5750 mit 1 Gigabyte Grafikspeicher und richtet sich direkt an Profigamer und Grafiker.

Das iMac Einsteigermodell ist für den Preis von 1199 Euro im Apple online Store zu haben. Der 21″ iMac mit Core i3-Prozessor und mit 3,2 Gigahertz kostet 1499 Euro und das nächstbessere Modell, der 27″ iMac mit Core i3 und 3,2 Gigahertz, kostet 1699 Euro. Das Spitzenmodell ist ab 1999 Euro zu haben. Zu jedem iMac gibt es wie gewohnt die Magic Mouse und das Wireless Keyboard. Das neue Magic Trackpad kostet zusätzliche 69€.

Mac Pro
Ab August gibt es den neuen Mac Pro. Apple hat dem neuen „Power-Tower“ die Rechen- und Grafikleistung, sowie die Massenspeicheroptionen angepasst. Apple hat den Tower zudem so verändert, das sich nun alles ganz einfach austauschen und erweitern lässt. Man hat nun die Möglichkeit einen 12-Kerne-Prozessor in seinem Mac Pro arbeiten zu lassen. Die Quad-Core und 6-Core Intel Xeon Multicore-Prozessoren im iMac bestehen aus zwei getrennten Prozessorchips. Die komplette, von Apple genannte “Beschleunigte Architektur” beschleunigt den Mac um das 1,5 fache. Für die schnellste Grafik auf dem Mac Pro, die es je gab, sorgen die neuen Grafikprozessoren von AMD. Der Standardgrafikprozessor (ATI Radeon HD 5770 mit 1 GB Arbeitsspeicher) ist perfekt für Grafikanimationen, 3D Modellierung, Rendering oder Animationen geeignet. Verglichen mit dem Standardgrafikprozessor des “alten” Mac Pro ist er leistungsstärker und schneller als die besten Grafikprozessoren der Vorgängergeneration!

Im neuen Mac Pro sind nun vier 3,5″ Laufwerkschächte, die Platz für bis zu acht Terrabyte Speicherplatz bieten. Laut Apple ist dies die perfekte Lösung für Arbeitsgruppenserver, Videoprofis, die Medien mit hohen Bitraten verwenden, und für alle, die ihre wichtigen Daten schützen möchten. Im Mac Pro laufen nun auch zwei 18x Super Drive Laufwerke, die zum Beispiel für das Importieren von CDs in iTunes und brennen von Daten auf eine CD zur selben Zeit gedacht sind. Der Preis ist „noch“ nicht bekannt, da es ihn ja erst ab August geben wird. Den Preis ab knapp 2500 Euro wird er aber haben.

Cinema Display
Das Cinema Display hat nun ein 27″ LED Widescreendisplay Display mit einer maximalen Auflösung von 2560 x 1440 und einem Seitenverhältnis von 16:9. Wie auch im Vorgängermodell sind eine iSight Kamera sowie ein Mikrofon bereits integriert. Außerdem kann das Cinema Display nicht nur Video wiedergeben, sondern spielt nun auch direkt das passende Audio-Material dazu ab. Dank der fortschrittlichen IPS-Technologie sieht das Bild auf dem LED Cinema Display aus jedem Blickwinkel (178°) gut aus. Der Umgebungslichtsensor passt die Helligkeit des LED Cinema Displays automatisch an die Umgebung an. Damit hast du in jeder Situation die perfekte Helligkeit und verbrauchst nur so viel Energie wie nötig. So kannst du das LED Cinema Display ganz genau an die Raumbeleuchtung anpassen – selbst im dunkelsten Zimmer. Das neue Cinema Display wird bald erhältlich sein. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Batterieladegerät
Bereits drei Geräte von Apple nutzen den Strom aus der Batterie. Daher kommt wohl der Schritt, selbst Batterien und das dazu passende Aufladegerät anzubieten. Wer sich im Besitz einer Magic Mouse, dem neuen Magic Trackpad und dem Wireless Keyboard befindet, kann das Gerät für 29 Euro beziehen und erhält 6 Akku-Batterien dazu. Das Apple Batterieladegerät registriert, wenn die Batterien voll sind, und reduziert seinen Energieverbrauch automatisch auf 30 Milliwatt – das ist gerade einmal ein Zehntel des Industriedurchschnitts. Alle sechs Hochleistungsbatterien haben eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren und können eine Ladung unglaublich lange halten. So hast du immer Power, wenn du sie brauchst.