Angesichts der fortschreitenden Technik und der ständig neuen Geräte auf dem Markt fragt sich der Verbraucher zu Recht: was davon ist wirklich für welchen Zweck einsetzbar? Bringt mir dieses oder jenes Gerät tatsächlich das, was ich davon erwarte? Wer sich nicht im Voraus gründlich informiert, die Informationen über das Gerät mit seinem persönlichen Bedarf abgleicht, hat gute Chancen, am Ende sehr enttäuscht zu sein.

Vorab – alle drei Geräte sind hervorragend in ihrer Technik und bringen dem User ganz sicher massive Erleichterungen im Alltag. Jedoch muss einfach feststehen, wie die Geräte eingesetzt werden müssen, zu welchem Zweck man gerne auf technische Unterstützung zurückgreifen möchte.

Wenden wir uns zunächst dem iPad zu: es stammt aus dem Hause Apple und ist brandneu auf dem Markt – und entsprechend begehrt. Mit gerade einmal 730 Gramm ist es ein absolutes Leichtgewicht und das macht es auch in der Bedienung über den Touch-Screen so bequem. Es verfügt über einen Lautsprecher und ein Mikrofon. Der Bildschirm ist mit 9,7 Zoll wesentlich größer als beim iPhone und die Auflösung ist großartig. Auch die Tastatur ist wesentlich größer – allerdings sollte man darauf hinweisen, dass das gesamte iPad größer ist als das iPhone. Das Schreiben auf dem iPad fällt leider trotzdem schwer, hierfür sind die einzelnen Tasten leider zu klein. Es kann allerdings eine externe Tastatur angeschlossen werden. Der eBook-Reader, der im Lieferumfang des iPad enthalten ist, ermöglicht das bequeme Lesen von eBooks und sorgt somit für Kurzweil bei längeren Wartezeiten, die zu überbrücken sind. Musikfiles oder ganze Filme können problemlos gespeichert und bei Bedarf abgespielt werden. Internet – selbstverständlich. Das neue iPad ist in mehreren Varianten erhältlich: die Festplattenkapazität beginnt bei 16 GB, die nächste Variante enthält dann schon eine Festplatte mit einem Speicher von 32 GB und der iPad mit der größten, derzeit erhältlichen Festplatte bringt gar eine Speicherkapazität von 64 GB mit – alle Geräte mit den drei verschiedenen Festplattengrößen gibt es wahlweise mit oder ohne UMTS – und selbstverständlich machen sich hier als auch in der Speichergröße erhebliche Preisunterschiede bemerkbar. So kostet das günstigste iPad etwa 500 Euro, das stärkste Modell kostet ganze 829 Euro. Das iPad ist Arbeitsgerät, Spielekonsole und so vieles mehr in einem.

Hiergegen steht das Netbook. Von der Bildschirmgröße her besteht kein so wesentlicher Unterschied gegenüber dem des iPad – der Bildschirm eines Netbooks misst in der Regel etwa 10,1 Zoll. Das Akku hält knappe fünf Stunden, ist sehr dünn und wiegt im Durchschnitt etwa 1,2 KG. Die neuen Netbooks sind eigentlich nur die kleinen Schwestern der Notebooks: sie sind WLAN-fähig, die Bildschirme bringen eine sehr gute Auflösung mit sich, der Festplattenspeicher, der Prozessor und der Arbeitsspeicher sind durchaus vergleichbar mit einem Notebook. Das Schreiben an der Tastatur eines Netbooks fällt zwar auch nicht gerade leicht, da die Tastatur doch recht klein ist – mit ein bisschen Ãœbung aber reine Gewöhnungssache. Das Netbook läuft unter Windows – sämtliche im mobilen Einsatz benötigten Programme können aufgespielt werden. Der Preis für ein Netbook beträgt etwa 299 Euro – hier kommt es darauf an, welches Netbook von welchem Hersteller gewählt wird.

Wie sieht es nun mit den Smartphones aus? Nun, ganz grundsätzlich geht es hier um ein mobiles Telefon mit zahlreichen Zusatzfunktionen, welche die mobile Kommunikation zu einem Erlebnis macht – ganz unbestritten. Mit dem Smartphone kann nicht nur telefoniert werden – mobil von überall aus ins Internet, das ist hier die Devise. Informationen aus dem Netz abrufen, Mails lesen und Mails schreiben – das wird möglich durch die Tastatur, die ausgeklappt, bzw. aufgeschoben werden kann. Die Smartphones sind bestens geeignet für Menschen, die auch mobil ihre Kommunikationskanäle benötigen. Verwaltungsprogramme für Adressen oder Termine machen das Smartphone zu einem wichtigen Organisationsmedium. Wie die Netbooks werden die Smartphones von unterschiedlichen Herstellern angeboten.

Grundsätzlich handelt es sich beim iPad, beim Netbook und beim Smartphone um drei vollkommen unterschiedliche Geräte, die völlig unterschiedliche Bedürfnisse abdecken. Muss sich der Verbraucher nun für ein Gerät entscheiden, sollte er also – wie eingangs erwähnt – seine Bedürfnisse wirklich gut kennen.

Das Apple iPad ist nicht gerade günstig – jedoch bringt es zahlreiche Funktionen mit sich und ist sein Geld ganz sicher wert. Unterhaltung und online surfen, wo immer man sich auch gerade befindet – das ist Gold wert. Emails lesen und beantworten funktioniert problemlos, sofern man mit den kleinen Tasten zurechtkommt. Die große Speicherkapazität ist sicher auch ein riesiger Pluspunkt. Das iPad von Apple ist Arbeitsgerät, Unterhaltungsgerät und Spielekonsole in einem. Allerdings muss man hierbei bedenken, dass ein effizientes Arbeiten den Anschluss einer externen Tastatur und Maus erfordert.

Das Netbook ist eigentlich ein kleiner Allrounder und ein kleines, leichtes Pendant zum Notebook. Es enthält sämtliche Funktionen eines Notebooks, am Netbook kann gearbeitet werden, gespielt, es kann als Unterhaltungsgerät eingesetzt werden – und die Festplattengrößen der Netbooks werden derzeit auch von einem Hersteller zum nächsten übertroffen. Das Netbook gibt es von unterschiedlichen Herstellern in verschiedenen Ausführungen – allesamt stellen sie praktikable Lösungen dar. Der Anschluss einer externen Tastatur ist grundsätzlich möglich, das Arbeiten an der Netbooktastatur ist jedoch auch nur Gewöhnungssache – und wesentlich einfacher als mit der kleinen Tastatur eines Smartphone oder iPad.

Das Smartphone steht diesen beiden Geräten im Vergleich freilich nur als Kommunikationsmedium gegenüber. Telefonieren, im Netz surfen, Mails lesen und beantworten, Musik hören – all das ist möglich.

Wie könnte nun also die Empfehlung lauten?

Verbraucher, die ein gutes, stabiles Arbeitsgerät benötigen, das im mobilen Einsatz kaum ins Gewicht fällt und zahlreiche Funktionen ermöglicht, die gut mit der kleinen Tastatur des iPad umgehen können und bereit sind, für höhere Anforderungen eine externe Tastatur anzuschließen, sind mit dem Apple iPad sehr gut bedient.

Verbraucher hingegen, die im mobilen Einsatz ein stabiles Arbeitsgerät benötigen, das auch Unterhaltung durch DVDs oder Musik ermöglicht, mit dem sie surfen und arbeiten können, sollten sich für das Netbook entscheiden.

Wer mobil auf allen möglichen Wegen kommunizieren möchte und zwischendurch gerne ein bisschen Musik vom Band hört, ist mit den Smartphones sehr gut beraten.