Mobile Geräte von Apple sind Kult. Stolz leuchtet der berühmte Apfel auf der Bildschirmrückseite, sobald ein MacBook in Betrieb ist. Und der ebenso stolze Besitzer strahlt damit um die Wette. Worin unterscheiden sich aber die einzelnen Typen voneinander?

Basisgerät des Apple Notebook-Programms ist das MacBook. In seinem glänzenden schneeweißen Gehäuse aus hochwertigem Polycarbonat-Kunststoff wirkt es ausgesprochen elegant. Das MacBook hat alles, was der normale User braucht. Der 13-Zoll Monitor liefert gestochen scharfe Bilder mit bester farblicher Auflösung. Der Anschluß von Zusatzgeräten ist über zwei leicht zugängliche USB-Anschlüsse möglich. Außerdem verfügt das Gerät über ein integriertes CD/DVD-Laufwerk, mit dem man auch selbst Scheiben brennen kann sowie über eine integrierte Webcam. MacBooks sind besonders bei Kreativen aus den Bereichen Grafik, Foto und Film sehr verbreitet, denn auf diesen Gebieten entfalten sie ihre besondere Stärke. Mit dem NVIDIA Grafik-Prozessor sind selbst komplexe Darstellungen kein Problem. Für mobile User sind die langen Akkulaufzeiten besonders vorteilhaft. Das MacBook ist das günstigste Angebot innerhalb der Apple Notebook Familie und erfüllt die üblichen Nutzungsanforderungen bereits vollkommen.

Das MacBook Pro ist die deutlich veredelte Version des MacBooks. Hier ist das Gehäuse nicht aus Kunststoff, sondern aus einem soliden Block Aluminium gefräst. Das bürgt für außerordentliche Robustheit, spart Gewicht und sieht nebenbei auch noch gut aus. Ein weiterer Unterschied gegenüber dem MacBook, der sofort ins Auge fällt, sind die beleuchteten Tasten. Im übrigen kann ein MacBook Pro all das, was auch ein MacBook kann. Hier kann man allerdings zusätzlich auch größere Bildschirmformate erhalten: Es gibt das MacBook Pro wahlweise mit 13-, 15- oder 17-Zoll Monitor. Der Preisunterschied von einer Bildschirmgröße zur nächsthöheren beträgt jeweils etwa 500 bis 600 Euro. In den Spitzenmodellen kommen leistungsfähige Intel Core i5 und i7 Prozessoren mit bis zu 2,8 GHz zum Einsatz. In Kombination mit NVIDIA-Grafikkarten sind damit Spitzengeschwindigkeiten bei Grafiken, Bildbearbeitungen, Filmschnitten und anspruchsvollen 3D-Games möglich. Nach Herstellerangaben sind Akkulaufzeiten von bis zu zehn Stunden erreichbar; je kleiner der Monitor, um so länger hält der Akku durch.

Das MacBook Air genießt allerhöchstes Ansehen und wird von überzeugten Apple-Fans geradezu angebetet. Das Besondere an diesem Gerät ist die kompromisslos dünne Bauweise. Es ist schon erstaunlich, dass ein Rechner so flach sein kann. Das Leichtmetallgehäuse ist ein technologisches Meisterwerk. Das platzsparende Innenleben wird dadurch möglich, dass anstelle der sonst üblichen Festplatte ein Flashspeicher ohne bewegliche Teile eingebaut wird. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass der Rechner sofort „da“ ist, ohne lange auf das Hochfahren warten zu müssen. Außerdem entsteht weniger Wärme, die abgeführt werden muss. Doch die schöne Hülle muss durch den Verzicht auf jegliches Laufwerk erkauft werden. Wer gelegentlich CD’s oder DVD’s verwenden möchte, braucht ein externes Zusatzgerät zum Andocken. Das MacBook Air ist wahlweise mit einem 11- oder mit einem 13-Zoll Monitor zu haben. Die Stärke des Gerätes liegt, insbesondere bei der kleinen Variante, eindeutig im mobilen Einsatz. Trotz des flachen Aufbaus passen Akkus hinein, die beachtliche fünf bis sieben Stunden Laufzeit erreichen können. Bis zu 30 Tage kann das Gerät im Standbymodus durchhalten, bevor es wieder an die Steckdose muss. Und noch ein Detail verwundert: Es ist gelungen, über dem ultraflachen Bildschirm noch eine Webcam unterzubringen.

Der jüngste „Star“ unter Apples mobilen Geräten ist das iPad. Mit nur 680 Gramm Gewicht und einer Dicke von gerade einmal 13,4 Millimetern passt es locker ins Gepäck. Damit wird die Funktionsweise der beliebten iPhones, nämlich alles durch Antippen des Monitors steuern zu können, auf einen handlichen Bildschirm übertragen, der mit 9,7 Zoll groß genug ist, um auch ganze Dokumente, Websites, Fotos, Grafiken oder Filme in hoher Auflösung zu betrachten. Ganz wie vom iPhone gewohnt, kann man mit entsprechenden Bewegungen blättern, auf- und zuziehen, drehen und scrollen. Im Vergleich zu Notebooks ist der Speicherplatz allerdings begrenzt. Je nach Anwendung lässt sich das Gerät durch einfaches Drehen im Hoch- oder Querformat verwenden, so dass man sich stets die passende Anwendungsoberfläche aussuchen kann. Internet, Fotos und Videos an jedem Ort, das sind die besonderen Stärken des iPads. Um selbst Texte zu verfassen, kann eine Tastatur auf dem Bildschirm eingeblendet werden. Durch die fehlende Drucksensorik der Tasten ist das etwas gewöhnungsbedürftig und nicht geeignet, um mit zehn Fingern blind zu schreiben, da schon bei der leichtesten Berührung Tasten ausgelöst werden. Das Schreiben gleicht also mehr dem Eintippen von SMS-Nachrichten.

Der Clou für den User entsteht nach und nach durch die Zusammenstellung zahlreicher Apps. Das sind kleine Anwendungsprogramme, die jeder sich aus einer großen Auswahl individuell zusammenstellen kann. Diese Apps haben bereits auf den iPhones Furore gemacht und sie sind so beliebt, dass es mittlerweile schon mehr als 250.000 davon gibt. Ob Wanderführer, Spiele, Helfer zum perfekten Eierkochen oder Router, die anzeigen, in welche Richtung der Gebetsteppich ausgerollt werden muss, um genau gen Mekka zu zeigen; für nahezu alle Fragen des täglichen Lebens gibt es Apps. Das führt dazu, dass kein iPad dem anderen genau gleicht, weil jeder seine ganz spezifische Auswahl an Apps installiert hat. Und damit nicht genug: Wer eigene Ideen hat, kann selbst weitere Apps entwickeln und sie ins Netz stellen. Dadurch perfektionieren Apple-User die Anwendungsmöglichkeiten ihrer Geräte fortlaufend selbst und täglich kommt etwas Neues hinzu. Etliche Apps wurden extra für das iPad entwickelt.

iPads sind nicht nur im privaten Gebrauch sehr begehrt. Viele Firmen nutzen sie schon im Außendienst. So kann zum Beispiel der Innenarchitekt dem Kunden bereits auf der Baustelle einige passende Einrichtungsvorschläge zeigen, unmittelbar vor Ort die Bestellung aufnehmen und die erforderlichen Materialien sofort online ordern. Zahlreiche Vertriebspartner können unterwegs mobil auf die Lagerlisten zugreifen und sehen, welche Artikel gerade verfügbar sind; mit einem einzigen Update sind alle gleichzeitig auf dem neuesten Stand.

Wenn ihr weitere Details zu den einzelnen Geräten benötigt, nutzt die Kommentarfunktion ein Stück tiefer, wir werden euch dann mit den fehlenden Infos versorgen, damit ihr euch den perfekten Mac zulegen könnt.