Google+ ist bereits ein riesen Konkurrent zu Facebook. Google startet jedoch mit „Find my Face“ ein neues Feature zur Gesichtserkennung und macht das besser, was Facebook falsch gemacht hat.
Um die Privatsphäre und die Daten zu schützen wird das Feature ohne Zusatimmung des Nutzers jedoch nicht für diesen verfügbar sein, sodass Datenschützer wenigstens etwas beruhigt sein können.
Die Gesichtserkennung funktioniert ganz einfach. Nach der Frage ob man „Find my Face“ wirklich nutzen will und man eingewilligt hat, erstellt das Feature aus den bereits existierenden Fotos ein Gesichtsmodell. Natürlich ist es hier besser viele Fotos zu haben, jedoch soll dieses Feature bereits ab 10 Fotos nahezu ohne Probleme funktionieren.

Mit der Gesichtserkennung "Find My Face" wird das Taggen von Fotos bei Google+ einfacher werden. (Bild: Google)

Wenn nun ein neues Foto hochgeladen wird, auf dem der Nutzer zu sehen ist, wird demjenigen, der es hochlädt vorgeschlagen, seinen Freund zu makieren. Hierfür muss der Nutzer jedoch seine Zustimmung geben.
Theoretisch ist es damit sogar möglich ein Foto von jemandem zu machen und sofort zu erfahren wie derjenige heißt. Laut Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt sei dies jedoch „zu gruselig, als dass wir es jemals umsetzen würden“.