Wer hat es nicht schon einmal getan. Etwas gedownloaded! Wir natürlich nicht! 😉 Aber täglich tun es tausende von Menschen. Doch ob das Downgeloadete immer so legal ist, oder aber dessen Rand streift ist hier fraglich.

Die Website youhavedownloaded.com geht nun in die Offensive und zeigt dem User, was er für Spuren bei einem Download hinterlässt. Neben der üblich gespeicherten IP Adresse werden auch viele andere Daten gespeichert.

Die Seite will den einzelnen User nicht an die Behörden verraten, sondern will den Usern die Augen öffnen. Die Daten enthalten keine genaue Downloadzeit. Auch eine Zuweisung auf den einzelnen User ist kaum möglich, da viele Onlineanbieter mit jedem einloggen ins Internet eine andere IP zuweisen. Das Ergebnis mit der aktuellen IP fällt daher meistens eher mickrig aus, aber sollten Sie einige IP-Adressen von den letzten Tagen noch haben, kann das Ergebnis schon recht umfangreich sein.

Vor allem User die nicht „nur“ streamen (kinox.to, etc.), sondern Runterladen sind betroffen. Besonders Peer-toPeer-Programmnutzer (BitTorrent, uTorrent, eMule, LimeWire, etc.) sind gefährdet, da die Netzanbieter mittels richterlichem Beschluss auch die in der Vergangenheit genutzten IP-Adressen eines Users an die Behörden rausgeben (können).

Die 3 Betreiber dieser Webseite gaben an, dass Sie bereits über 50 Millionen unterschiedliche User, 111.000 Torrents und 2 Millionen Dateien erfasst. Überzeugen Sie sich selbst von Ihren illegalen Taten und besuchen Sie diese Seite. Es wird Sie wundern, dass Sie das ein oder andere in ferner Vergangenheit runtergeladen haben!

Vielleicht taucht ja urplötzlich eine Downloadsünder-CD in der Schweiz auf, die von den deutschen Behörden dann erworben wird. 😉