Die Entwicklung der Technik geht immer weiter vorran.

Nach dem Boom von Touchscreen-Geräten ( Smart-Phones oder Tablet-Pc´s) und Bewegungssteuerung bei Spielkonsolen ( Nintendo Wii macht die Bewegungssteuerung mit einem Controller möglich ) sind jetzt auch die Computer an der Reihe mit neuen Eingabe-Methoden. Es gibt einen Prototyp von Leveno, der sich mit den Augen steuern lässt. Eigentlich klingt es wie Zukunftsmusik, einen Computer mit den Augen zu bedienen. Aber „Leveno“ aus China und die Schwedische Firma „Tobii“ lassen diesen Traum langsam zur Wirklichkeit werden.

Wie das funktioniert? Sensoren in Form von zwei unsichtbaren Infrarotlichtern folgen den Augenbewegungen des Betrachters und ein integriertes Programm versucht damit zu errechnen, wohin der Blick geht. So soll zum Beispiel der Mauszeiger über den Bildschirm bewegt werden. Die unsichtbaren Infrarotlichtern kommen aus 2 versteckten Kameras, welche die Bewegungen der Augäpfel und der Reflektionen der Netzhaut beobachten. Diese neue Eingabemethode funktioniert auch bei Brillenträgern und das Gerät muss auf jeden Benutzer individuell eingestellt werden.

Zu sagen ist, das die Augensteuerung nicht die Maus, Tastatur oder Touchscreen ersetzen soll, sondern als Ergänzung dienen. Laut Hersteller solle die Arbeit dadurch schneller und effizienter werden.

Allgemein kann man sagen das neue Steuerungsmethoden voll im Trend liegen. Und die Einführung eines solchen Laptops soll allen zeigen das es mehr als nur eine Nische ist. Der hersteller nennt es „Ideen-Generator“.

Die schwedische Firma „Tobii“ arbeitet schon seit einem Jahrzehnt, an Augensteuerungen und Sensoren für Behinderte und Forscher. Der Prototyp dieses Laptops ist noch doppelt so breit wie ein Normaler. Jedoch sollen die fertigen Objekte wesentlich dünner werden. Laut Hersteller sind die neuen Geräte in zwei Jahren zu erwarten. Der Preis für das Notebook mit Augensteuerung ist noch nicht bekannt.