Man kann es kaum glauben, nach knapp drei Wochen hat Apple den Opera Browser auf dem iPhone zugelassen. Dieser ist mit viel Spannung erwartet worden und steht in direkter Konkurrenz zum mobilen Safari. Der Opera Mini ist bekannt als schneller Browser da die Webseiten bereits auf den Proxy-Servern von Opera geladen und auf das Endgerät optimiert werden. Die jeweiligen Daten liefert Opera danach auf iPhone, iPad oder iPod Touch.

Der Browser bietet mit Speed Dial eine schnelle Möglichkeit zu beliebten Tabs zu wechseln, die Tabs sind dabei von einander getrennt und laden sich im Hintergrund, auch wenn eine andere Webseite betrachtet wird. Das Adressfeld bietet eine Autovervollständigung und schlägt bereits beim Tippen Einträge vor. Zudem gibt es Lesezeichen und eine leicht zu bedienende Lesezeichenverwaltung. Die Bedienung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und ist bei leichten Fingerbewegungen doch sehr empfindlich. Nach eigenen Angaben zufolge soll Opera Mini bis zu sechsmal schneller sein als die auf dem iPhone vorinstallierte mobile Version von Safari. Diese Aussage kann ich aber nicht unbedingt bestätigen. Opera ist zwar zügig beim anzeigen der Webseite, aber einen sechs mal schnelleren Browser konnte ich nicht bemerken. Ob und von wem er genutzt wird ist reine Geschmacksache. Für mich ist er glaube ich nicht der richtige Browser, da er sehr komplex aufgebaut ist und noch kleine Bugs hat. Ein paar mal werde ich ihn aber noch testen um mich ja eventuell überzeugen zu lassen.