RAM, auch Arbeitsspeicher genannt, kommt aus dem Englischen und bedeutet Random-Access Memory. Übersetzt ins Deutsche hat es die Bedeutung, Speicher mit direktem Zugriff. Es werden verschiedenste Arten von RAM in allmöglichen elektronischen Geräten eingebaut. Die häufigste Anwendung hat es bei Personal Computern und Notebooks, aber RAM-Bausteine sind auch ein wesentlicher Bestandteil von sogenannten USB-Speichersticks.
Bei RAM-Bausteinen, die in Computern eingebaut werden, gibt es eine grobe Unterteilung in SDR (SDR kaum mehr verwendet) und DDR. DDR wird heutzutage hauptsächlich in Personal Computer verwendet. Bei DDR gibt es auch eine Unterteilung in DDR1, DDR2 und DDR3, wobei DDR3 das allerneuste am Markt ist. Für jede DDR Reihe wurde auch eine spezielle ECC-Version entwickelt, die hauptsächlich bei Servern verwendet wird und im normalen Hausgebrauch nicht verwendet werden.
Vor einem Kauf von DDR-Steinen ist vor allem auf mehrere Sachen acht zu geben. Erstens schaut man, welche RAM-Steine unser Motherboard (der Hauptbestandteil unseres PCs) unterstützt und man muss beachten, wie viele freie Plätze man eigentlich noch hat. Falls wir das dann wissen, können wir im Internet bzw. in einem Computerfachgeschäft nach unseren Arbeitsspeichern suchen.
Beim Kauf selber müssen wir auf mehrere Angaben auf der Verpackung bzw. der Übersicht des Produktes achten. Einerseits ist wichtig, die Zahl, die nach dem DDR kommt, also z.B. DDR2-800. Der Zweier gibt an, welche Art von DDR wir haben und 800 ist die effektive Frequenzanzahl, die die RAM-Steine dann auch verwenden werden. Danach sollte man noch die CL, also die Timing zahl vergleichen und natürlich das wichtigste die Megabyteanzahl.

Desto mehr Megabyte an RAM im Computer zur Verfügung hat, desto mehr Prozesse kann der Computer gleichzeitig ausführen. 8 Gigabyte, also 8192 Megabyte, sind z.B. ausreichend um neueste Spiele zu spielen oder um Video- bzw. Grafikbearbeitungen zu machen, da diese sehr viele Prozesse auf einmal machen. Es sind eigentlich keine Grenzen gesetzt in der Höhe von RAM-Megabyte.
Von Vorteil ist es ein 64-Bit Windowsversion zu verwenden, da diese große Arbeitsspeicher akzeptieren. Beim Kauf von Arbeitsspeicher kostet der Einbau maximal 5 Euro, obwohl man das auch leicht selber machen kann.