Der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, behauptet, dass durch einen Fehler in iTunes iPhones durch Dritte überwacht werden können. WikiLeaks hat hierzu am 01.12.2011 eine Serie von Unterlagen veröffentlicht, die zeigen, dass es einen weltweiten Industriezweig gibt der sich mit der Produktion von Überwachungssoftware für jegliche Art moderner Kommunikation beschäftigt und derartige Produkte vorwiegend an Sicherheitsbehörden verkauft – auch an Diktaturen.
Für Apple dürften diese Vorwürfe nicht sehr gelegen kommen, da erst vor Kurzem bekannt wurde, dass Apple eine Software namens Carrier IQ einsetzt, die Tastatureingaben aufzeichnet und weitersendet. Dieses Vorkommnis beschäftigt bereits Datenschutzbeauftragte in Deutschland, aber auch Vertreter des US Parlaments. Apple kündigte hierzu an, man möchte auf die zukünftige Nutzung von Carrier IQ verzichten. Zu den Vorwürfen von WikiLeaks hat sich Apple noch nicht geäußert. Auch wurde der Fehler in iTunes bisher nicht von anderen Experten bestätigt. Julian Assange vertritt in Zusammenhang mit Spionagesoftware die Meinung, dass nicht Gesetze sondern Gegenprogramme das Problem lösen könnten.