Vodafone startet mit eigenem Google-Handy

vodafoneVodafone, der T-Mobile-Konkurrent verschärft mit dem zweiten Google-Handy HTC Magic den Wettbewerb beim mobilen Internet und bezieht Position gegen den Marktführer, der das erste Google-Handy G1 und Apples iPhone im Angebot hat. Der britische Mobilfunk-Anbieter vermarktet das Magic mit dem vom Internet-Konzern Google mitentwickelten Betriebssystem Android zu ähnlichen Tarifen wie die Telekom-Tochter.


andoidhtc2Das Magic wird vom taiwanischen Hersteller HTC gebaut. Die Steuerung erfolgt wie beim iPhone über den berührungsempfindlichen Bildschirm. Die Verbindung zum Internet läuft über den Daten-Turbo HSDPA oder WLAN. Zudem enthält das Gerät einen GPS-Empfänger zur Positionsbestimmung und eine 3,2-Megapixel-Kamera. Über den Online-Marktplatz ­ Android Market können Nutzer ähnlich wie im AppStore von Apple zusätzliche Programme herunterladen. Als Zielgruppe nennt HTC eher Verbraucher denn Geschäftsleute.


Die Monatsgebühr liege je nach Tarif-Paket zwischen 25 und 120 Euro, kündigte Vodafone am Freitag in Hamburg an. Das Gerät selbst koste in der Basisversion rund 60 Euro, mit den teureren Tarifen einen Euro. Ohne Vertrag müssen für das HTC Magic 570 Euro bezahlt werden. Alle Verträge laufen mindestens zwei Jahre. Die Mobilfunk-Anbieter hoffen, mit dem mobilen Internet rückläufige Umsätze im Geschäft mit Sprachdiensten und SMS auszugleichen.


Das Geschäft mit Telefonie sowie SMS und MMS sei unter Druck, sagte der bei Vodafone für Internetgeschäfte zuständige Manager Volker Glaeser. Internet-Geräte wie das HTC Magic sollten diesem Trend entgegenwirken. „Datendienste außerhalb von SMS und MMS gehen steil nach oben“, betonte Glaeser.


Das offene Betriebssystem Android wird von einer Industrieallianz unter der Führung von Google entwickelt. Der Internetkonzern bindet Dienste wie seine Suchmaschine oder das Mailprogramm G-Mail eng in die Software ein, um auch im mobilen Internet Werbeeinnahmen zu erzielen.

via

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.