deutsche telekom logoDie Deutsche Telekom kann in den Monaten April bis Juni wieder positive Zahlen vorweisen (Pressebericht). Der Umsatz stieg auf 16.2 Milliarden Euro, 7.2 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres, der Gewinn erreichte 521 Millionen Euro. Beim ehemaligen Zugpferd T-Mobile USA stagnierte erstmals das Geschäft, nur durch positive Währungseffekte konnte die Tochter ein Umsatzplus vorweisen. T-Mobile UK zeigen die eingeleiteten Sparanstrengungen erste Erfolge. Das EBIDTA-Minus, der Verlust vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen, lag im zweiten Quartal nur noch bei 13.5 Prozent, im Vorjahr betrug er noch 40 Prozent.

T-Mobile Deutschland kämpft nach Angaben des Konzerns weiterhin mit scharfem Wettbewerb und Regulierungsentscheidungen. Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 3,8 Prozent auf 1.73 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA auf 720 Millionen Euro. Die deutsche Tochter konnte aber nach Angaben des Konzerns die Führungspositionauf dem Heimatmarkt ausbauen. Insgesamt telefonierten die Kunden des Konzerns 8 Prozent mehr als im zweiten Quartal des Vorjahres.

Im Deutschlandgeschäft des Breitbandgeschäfts verringerte sich im ersten Halbjahr 2009 der Umsatz um 5.4 Prozent auf 9.6 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen nach wie vor die anhaltenden regulatorisch gesteuerten wettbewerbsbedingten Anschlussverluste, die hohe Akzeptanz der Komplettpakete mit einer Flatrate-Komponente und rückläufige nutzungsabhängige Entgelte. Im Quartalsvergleich sank der Umsatz um 5.1 Prozent auf 4.7 Milliarden Euro.