Vor rund einem Monat berichtete das Magazin TechCrunch von Apples Übernahme der bekannten Automatisierungs-App Workflow und dessen Entwickler DeskConnect Inc. Das erste Resultat der Übernahme ließ nicht lange auf sich warten – Workflow ist nun kostenlos im App Store verfügbar!

Was ist Workflow?

Das Wort „Workflow“ kennen manche vielleicht aus einem ähnlichen Kontext. Oft wird es in Kombination mit anderen englischen Buzzwords verwendet um aufzuzeigen, dass eine Optimierung der Arbeitsweise essentiell in der heutigen Geschäftswelt sein kann. Tatsächlich ist da auch etwas dran und den vier Studenten Ari Weinstein, Conrad Kramer, Ayaka Nonaka und Nick Frey viel dies ebenfalls auf. Sie ergriffen Initiative und entwickelten eine App, welche genau das machte, nur für den alltäglichen Gebrauch.

Workflow erschien Ende 2014 für 2,99€ (später 4,99€) im App Store und sollte dem User die Möglichkeit bieten, möglichst viel durch möglichst wenig Klicks zu erreichen. Oder wie es der Slogan beschreibt „Powerful Automation Made Simple“

Für die Umsetzung dieses Ansatzes, in Form eines einfach zu bedienenden und simplen User Interfaces, wurde die App 2015 mit dem Apple Design Award ausgezeichnet.

Workflow App User Interface

Das ausgezeichnete User Interface (Bild aus der offiziellen Workflow Dokumentation)

Was kann Workflow?

Der Begriff „Workflow“ ist zugleich Namensgeber und Hauptfeature Apples jüngster Acquisition. In der App stellen Workflows nämlich eine Kette von Aktionen dar, welche sich vom User erstellen und später durch einen einfachen Klick ausführen lassen.

Ein einfaches Beispiel dafür wäre das Abspielen einer bestimmten Apple Music Playlist. So spart man sich das Öffnen der Apple Music App und das Navigieren zur gewünschten Playlist.

„Kommt es nicht fast auf das gleiche raus, da man auch die Workflow App öffnen muss?“ Berechtigter Einwand. Aber auch den Entwicklern war dies bewusst, weshalb Workflows auch als Widget in die „Heute“ Ansicht eingefügt und dann von dort gestartet werden können. So muss man sein iOS Gerät nicht einmal entsperren, um die Wiedergabe der Playlist zu starten.

Auch an die Apple Watch wurde gedacht. Falls gewünscht, lassen sich Workflows ganz bequem vom Handgelenk ausführen.

Die Funktionen eines Workflows reichen aber noch viel weiter und lassen sich bis in das kleinste Detail definieren. Variablen, wie das aktuelle Datum, können angelegt werden oder es können Daten aus anderen Apps, zum Beispiel Fotos, eingebunden werden. Sogar Timer können gesetzt werden. Darüber werden sich ganz besonders die User freuen, die gerne Musik zum Einschlafen hören, aber nicht wollen, dass nach dem Einschlafen noch weiter Musik abgespielt wird.

Wem das immer noch nicht reicht, der kann sich die App herunterladen und selber experimentieren, schließlich ist sie nun kostenlos.

Benutzt ihr Workflow und wenn ja, wofür? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Workflow: Powerful Automation Made Simple
Workflow: Powerful Automation Made Simple
  • Workflow: Powerful Automation Made Simple Screenshot
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