Steigt Apple bald in das Geschäft der Abomodelle ein? Und das gleich zweifach? Wenn man aktuellen Gerüchten galube kann, dann könnte es sogar schon sehr bald soweit sein.

News, on-demand

Entstanden ist das Gerücht vor rund einem Jahr als Apple den Zeitschriften-Dienst Texture übernommen hat (Texture bietet rund 200 Zeitschriften zu einem festen monatlichen Betrag an). Seitdem ist es mehr oder weniger ein offenes Geheimnis was Apple damit vor hat.

Die Idee ist, dass Nutzer von Apple Geräten einen festen monatlichen Betrag zahlen und dann via Apple News Premium-Inhalte der großen (und kleinen) Zeitungen lesen können.

Wie das Wall Street Journal berichtet ist das ganze aber noch nicht in trockenen Tüchern. Einige der großen Verlage scheinen nämlich noch nicht mit Apples 50 / 50 Gewinnerverteilung einverstanden zu sein.

Das Dilemma? Apple hält viele Kunden bereit. Diese besitzen wahrscheinlich auch eine überdurchschnittlich hohe Zahlungsbereitschaft, denn wer bereit ist (mehr) Geld für ein Apple Gerät auszugeben, der wäre womöglich auch bereit einen monatlichen Betrag für Zeitungen zu berappen.

Aber lohnt es sich für Verlage 50% dieses Gewinns abzugeben? Zumal Apple bei anderen Diensten eine nicht so hohe Marge fährt?

Und auch Filme und Serien

Hier ist die Situation schon deutlich konkreter. Wie Bloomberg erfahren haben soll hat Apple schon Einladungen zum Launch seines Streaming-Diensts an einige Hollywood Stars verschickt. Am 25. März soll es schon soweit sein.

Der Streaming-Dienst soll sich tatsächlich in direkter Konkurrenz zu Amazon , Netflix und Co. positionieren. Auch Apple möchte hier neben einem breiten Filmangebot mit Exklusivinhalten punkten.

Darüber hinaus soll es auch die Möglichkeit geben über Apples Dienst weitere Abonnements für zum Beispiel TV-Inhalte abschließen zu können. Laut Bloomberg soll der Dienst diesen Sommer an den Start gehen, andere Quellen sehen den Launch schon früher.

Am 25. März wäre auch eine Vorstellung von Apples Zeitungsabonnement denkbar, sollte man sich bis dahin mit den Verlagen einigen können.

Für die Zukunft könnte Apple planen schließlich alle seine Dienste in einem monatlichen oder jährlichem Betrag zusammenzufassen, ähnlich wie es Amazon mit seinem Prime-Abo zeigt. Dieses Apple Abo würde Musik, Zeitungen / Zeitschriften und Filme in einem Paket bündeln, wäre sicher für viele Nutzer attraktiv und darüber hinaus ein Grund Apple der Konkurrenz vorzuziehen.