knowing_poster_02Der Film beginnt, als 1959 eine amerikanische Schulklasse in einem Experiment ihre Zukunftsvisionen notiert und verschließt. Es ahnt niemand, was für eine erschreckende Bedeutung diese Unterlagen 50 Jahre später haben.


Eine Mischung aus dem Film „Next“ und einem Horrorfilm folgt dann und fesselt uns mit Spannung an die Sitze. Das Popcorn wird, ohne das man es merkt, in den Mund geschoben, und „Knowing“ fasziniert. John’s Sohn Caleb (Chandler Canterbury) bekommt nach 50 Jahren einen der Umschläge die in der Zeitkapsel verschlossen waren. Von fortan sieht Caleb dunkle Menschen die ihm zu flüstern und findet auch im laufe des Films schwarze Steine. Als dann Astrophysiker John (Nicolas Cage) hinter das, in der Time Capsule aufbewahrten und sehr mysteriösem Zahlenrätsel, auf die Spur kommt, beginnt die Action. Er entdeckt darin einen Code, der die schlimmsten Katastrophen der Menschheit, der letzten 50 Jahre, exakt beschreibt. Und Fatales für die Zukunft vorhersagt. Darunter war der 09/11 und andere Katastrophen. Aber es werden auch drei beschrieben die noch eintraffen werden und John will dies verhindern.


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Bis kurz vor Ende fesselt der Film und ist überaus sehenswert. Doch dann wandelt der Film plötzlich und erinnerte mich in eine Mischung aus „The Day after Tomorrow“ und „Independence Day„. Alles in allem war der Film und die Idee gut. Jedoch ist der Umschwung zum Ende des Films, ich möchte mal sagen, seltsam und nicht passend. Ob der Film allerdings einen Kino Abend wert ist muss jeder selbst heraus finden. Ein wenig enttäuscht war ich jedenfalls schon.


 

Knowing, USA / 2008, 122 Minuten, Verleih: Ascot Elite Entertainment Group, Kinostart: 9. April 2009