PDFs sind immer so eine Sache für sich. Editieren ist zum Beispiel immer nur schwer oder mit einem extra Programm möglich. An dieses muss man sich dann erst wieder neu gewöhnen, es verstehen und dessen Shortcuts lernen. Liquid Text möchte nicht nur diesen Prozess so einfach wie nur möglich gestalten, sondern auch dem Benutzer helfen Texte durch Visualisierung von Zusammenhängen besser zu verstehen.

Das Augenmerk

Das Augenmerk liegt bei Liquid Text neben seiner Intuitivität auf dem Textverständnis. Dafür gibt es rechts neben dem eigentlichen Text, es lohnt sich eines der größeren iPads zu haben, eine Highlight-Spalte.

Möchte man etwas hervorheben, markiert man einfach den Text und zieht ihn in die rechte Spalte. Dabei wird der Text nicht ausgeschnitten, sondern nur in die Highlight-Spalte kopiert. Macht man dies mit mehreren Textstellen, können sie in der rechten Spalte zum verdeutlichen von Zusammenhängen verbunden werden. Klickt man auf eine Textstelle, wird man sofort zu dieser im tatsächlichen Text zurückgebracht.

Natürlich kann man in der Highlight-Spalte seine eigenen Gedanken auch per Notiz festhalten oder mit den hervorgehobenen Textstellen verbinden.

Ein Klick auf eine Notiz bringt einen, genau wie die Markierungen, sofort wieder zur betreffenden Textstelle zurück.

Liquid Text Zusammenhaenge verdeutlichen

Gesten

Auf die Benutzerfreundlichkeit legt Liquid ebenfalls einen großen Fokus. Die Integration von Gesten soll das Bedienen der App besonders leicht und intuitiv gestalten.

Zum Beispiel können per Geste mehrere Textstellen im Textfeld miteinander verglichen werden oder man kann sich per Geste einen Überblick über alle hervorgehobenen Passagen schaffen.

Liquid Text Textstellen vergleichen

Verarbeitung von Dokumenten

Liquid Text kann natürlich PDFs öffnen, aber auch PowerPoint und Word Dokumente sind kein Problem. Diese werden beim Öffnen sofort in eine ein PDF umgewandelt.

Die Notizen und Markierungen macht man zwar hauptsächlich für sich selber, doch das Teilen mit anderen geht auch ganz leicht. Über das eingebaute Share Menü können bearbeitete PDFs ganz einfach anderen zugänglich gemacht und wenn nötig, auch in die Cloud geladen werden.

Preis

Überraschung! Liquid Text an sich ist umsonst. Allerdings ist der Funktionsumfang der Gratis-Version sehr eingeschränkt. Zum freischalten von weiteren Funktionen gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. LiquidText Pro 21,99€
  2. Multi-Document 5,49€
  3. LiquidText Pro (For Existing MultiDoc Users) 10,99€

Mit der gratis-Version hat man aber auf jeden Fall die Möglichkeit in eine App hereinzuschnuppern, welche sogar Apple überzeugen konnte und mit dem Titel „Innovativste App“ im Jahr 2015 gekürt wurde.

Was benutzt ihr für einen PDF Reader?

Via: Appleinsider
Bilder: Hersteller

LiquidText PDF Reader
LiquidText PDF Reader
Entwickler: LiquidText, Inc.
Preis: Kostenlos+
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