Nachdem Mitsubishi und Hewlett Packard 1998 ihr Notebook Pedion auf den Markt brachten, waren die Medien begeistert. Mit 18,4 Millimetern Dicke das dünnste Notebook, das trotz seines geringen Durchmessers kaum an Leistungsfähigkeit einbüßen musste, fand jedoch aufgrund seines hohen Preises von 6.000 US-Dollar (ca. 4.450 Euro) keinen wirklichen Absatzmarkt. Zehn Jahre später griff Apple die Idee nochmals auf und präsentierte ihr nur 1,35 Kilogramm leichtes MacBook Air. Mittlerweile zählt das MacBook Air zu den meistverkauften Apple-Produkten in der Kategorie Computer. Wie alle Innovationen von Apple, siedelt sich auch ihr Ultrabook, mit einem Preis ab 950 Euro, im oberen Preissegment an.

Doch wer bisher mit dem Kauf eines Ultrabooks aufgrund des Preises gehadert hat, darf aufatmen, die taiwanesischen High-Tech-Unternehmen ASUSTek und Acer, sowie der japanische Hersteller Toshiba werden Informationen zufolge, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft mit den Preisen für ihre Ultrabooks die Grenze von 1.000 US-Dollar (ca. 740 Euro) unterschreiten. Die US-Firma Intel hat zudem einen Preisnachlass von 100 US-Dollar pro Ultrabook angekündigt. Es wird vermutet, dass dies ein ausschlaggebender Faktor für andere Hersteller sein wird, ebenfalls Preissenkungen in der Sparte anzustreben.

Ultrabooks verfügen über die Leistungsfähigkeit eines konventionellen Notebooks, sind jedoch dank ihrer Gehäuse aus Aluminium und Magnesium besonders leicht. Darüber hinaus hat ihre Batterie eine extrem lange Ausdauer. Durch ihr geringes Gewicht und ihre Mobilität, werden die Geräte häufig mit Tablet-PCs verglichen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Intel plant seine Ultrabooks mit Touchscreens auszustatten. Zudem wird erwartet, dass auch die taiwanesischen Produzenten die Ultrabook-Technologie mit der zusätzlichen Ausstattung mit Sensoren revolutionieren werden und sich darum bemühen eine Symbiose zwischen Tablet und Notebook zu schaffen. Man darf sich also demnächst nicht mehr wundern, wenn jemand im Coffeeshop auf seinem Stuhl von FahionForHome sitzend, mit seinen Fingern auf den Bildschirm fasst. Es wird erwartet, dass der Markt für den Ultrabook-Absatz in den kommenden Jahren deutlich wachsen und reguläre Notebooks allmählich vom Markt verdrängen wird.