Einmal blasen, bitte!

Mit dem iBreath-Accessoire lassen sich iPod und iPhone zum Alkoholspiegel-Messer umfunktionieren.


Adventszeit ist Weihnachts-Apéro-Zeit. Damit stellt sich für viele die Frage: Kann ich noch fahren? Oder war das letzte Gläschen Glühwein zuviel? Die Briten können sich die Antwort nun selber geben: mit dem iBreath-Gadget. (Die Inselaffen kippen ja wie sonnst keiner!) Das auf der Insel seit gestern erhältliche Teil wird beim iPod oder iPhone eingeklickt und gibt angeblich zwei Sekunden, nachdem man ins Mundstück geblasen hat, Auskunft über den Promille-Pegel. Gleichzeitig funktioniert das Ding als FM-Transmitter, wodurch die Songs übers Autoradio abgespielt werden können.


Gesundheitsexperten warnen jedoch vor dem gebrauch. Sie fürchten, dass die Resultate zu einer falschen Selbsteinschätzung führen. Eine Ärztin in der britischen Zeitung «Sun» sagt: Das Gerät sagt Ihnen bloss, wie viel Alkohol in Ihrem Atem ist, aber nicht, wie sehr Sie dadurch beeinträchtigt werden. Das variiert von Person zu Person.


In den USA kam die 79$ Erfindung der amerikanischen Firma David Steele bereits vor zwei Jahren auf den Markt. Geräte wie ein iBreath können sehr ungenau sein. Wer keine Risiken eingehen will, verlässt sich im beschwipsten Fall lieber auf das Taxi-Unternehmen seiner Wahl. Gute Fahrt!

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