Finanzexperten in aller Welt sind sich uneins über die weitere Entwicklung von Bitcoin & Co. Doch während einige Fachleute dem digitalen Geld skeptisch gegenüberstehen, sehen immer mehr Investoren ein starkes Wachstum der virtuellen Währungen in der Zukunft. Gerade die zu erwartenden Regulierungen am Kryptomarkt dürften zu steigenden Kursen führen. Für Investoren, die an den zukünftigen Kursentwicklungen der Kryptos verdienen möchten, bietet sich aufgrund der derzeit niedrigen Zinsen sogar die Aufnahme eines Darlehens an. Perfekt vergleichen lassen sich die aktuellen Kreditangebote unter anderem auf der Internetseite smava.de.

Bitcoin – reines digitales Gold

Zu den ganz Großen der Tech-Branche gehört zweifelsohne Steve Wozniak. Als zweiter Mann war er neben Steve Jobs im Jahr 1976 an der Gründung des Tech-Giganten Apple beteiligt. Nachdem Jobs lange Zeit zur Entwicklung der Kryptos geschwiegen hatte, äußerte er sich nun ausgesprochen positiv zum virtuellen Geld. Mit den Worten, dass der Bitcoin „reines digitales Gold“ sei, verglich er die im Jahr 2009 erstmals vorgestellte Digitalwährung mit dem wertvollsten Edelmetall der Welt.

Wie die Kursgrafik unter dem Punkt „Bitcoinkurs vs. Goldkurs“ anschaulich zeigt, hat der Bitcoin tatsächlich das Potenzial, den Goldpreis nicht nur zu erreichen, sondern diesen auch deutlich zu übertrumpfen. Während sich der Kurs des Edelmetalls in den letzten Jahren in einer Bandbreite zwischen 1.000 und etwa 1.400 USD bewegte, benötigte der Bitcoin nur kurze Zeit für eine Wertsteigerung um 6.580 Prozent. Zwar ist der Bitcoinkurs nach seinem Höchststand im Januar 2018 wieder deutlich zurückgegangen, doch ist dies kein Grund, die Werthaltigkeit der Kryptowährung grundsätzlich infrage zu stellen. Vielmehr kann der geringere Kurs für einen neuerlichen Einstieg in den Bitcoin genutzt werden.

Regulierung des Kryptomarkt gut für Investitionen

Wie schon von manchen Marktakteuren angedeutet, wird es über kurz oder lang zu gesetzlichen Regulierungen bei den Kryptowährungen kommen. Was auf den ersten Blick negativ klingt, dürfte sich bei genauerer Betrachtung als enormer Vorteil für die Wertentwicklung des digitalen Geldes erweisen. Zwar sind auch institutionelle Großanleger oftmals an kurzfristigen Spekulationsgewinnen interessiert, doch werden Investitionen nur durch einen sicheren gesetzlichen Rahmen im Risiko überschaubar. Der mit den Regulierungen einhergehende Markteintritt von institutionellen Investoren stellt laut zahlreicher Prognosen die Grundlage für einen Kursanstieg des Bitcoins dar. Es kann also davon ausgegangen werden, dass ein starker Preisanstieg stattfindet, sobald der entsprechende Regulierungsrahmen vom Gesetzgeber geschaffen wurde.

Erster Bitcoin-ETF schon bald handelbar?

Wie auf mehreren mit dem Thema befassten Internetseiten zu lesen ist, wurde Anfang Juni 2018 bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC)ein Antrag für die Zulassung eines Bitcoin-ETF eingereicht. Dieser soll sämtliche Bestimmungen der SEC erfüllen. Zur Absicherung soll der ETF durch physisch gelagerte Bitcoins gedeckt werden. Gleichzeitig würde man für ihn eine Versicherung mit ausreichend hoher Deckungssumme abschließen. Ob sich die direkte Investition in Bitcoins oder der Kauf von ETF-Anteilen als die bessere Entscheidung darstellt, wird sich zeigen. Doch auf jeden Fall scheint sicher, dass der Einstieg in die Kryptowährung zu den heutigen Kursen noch lohnenswert ist.