Der Job-Markt ist in fast jeder Branche umkämpft und folglich bleibt einem der Traumjob oft verwehrt. Nicht einmal bis zum Vorstellungsgespräch reicht es und dabei hätte man doch so viel zum Präsentieren gehabt. Genau da möchte leap.ai angreifen und die richtigen Leute an die richtigen Firmen vermitteln – dank künstlicher Intelligenz.

Wo kommt den leap.ai auf einmal her?

Die ex Google Mitarbeiter Richard Liu and Yunkai Zhou haben mit ihrem Startup leap.ai schon fast 2.5 Millionen US-Dollar an Anschubfinanzierung erreichen können.

2016 war der Punkt an dem sich Richard Liu and Yunkai Zhou, beide aus China, jedoch schon lange in Silicon Valley ansässig, entschlossen ihren Traum jedem die gewünschte Kariere zu ermöglichen umsetzten.

Dafür mussten sie ihre langjährigen Jobs bei Google aufgeben. Ein gewagter Schritt, angesichts den Positionen in denen sie sich befanden.

Wie es von Statten gehen soll

Der Platzhirsch ist ohne Frage LinkedIn. Dieser befindet sich seit letztem übrigens im Besitz von Microsoft, nach einer über 26 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme. Doch das Problem bei der Plattform, die von quasi allen benutzt wird, ist, dass man aus der enormen Masse an Mitstreitern einfach nicht herausstehen kann. Als Resultat dessen wird man auch nicht von den richtigen Leuten wahrgenommen und Chancen gehen verloren.

Leap.ai macht es anders. Nach der Registrierung erstellt die App anhand der gegebenen Daten und mithilfe ihrer künstlichen Intelligenz ein „kompletters“ Bild des Bewerbers und stellt übersichtlich dar, was diesen ausmacht.

Besonders passende Jobs werden einem vorgeschlagen und leap.ai garantiert schon fast ein Vorstellungsgespräch. Kommt es zu einem Arbeitsvertrag, zahlt der Arbeitgeber einen Betrag für die Vermittlung an leap.ai. Wem das ein bisschen zu hoch gegriffen vorkommt, dem sei gesagt, dass das zehn Mitarbeiter starke Startup ab August Profit machen soll.

Aktuell werden nur Jobs in New York, Boulder, Austin, Seattle und Silicon Valley vermittelt, für die Zukunft ist aber eine Expansion des Job-Raums geplant. Die USA und China stehen dabei besonders im Mittelpunkt.

Auch der Aspekt des „Mentoring“ soll nicht zu kurz kommen. Die Gründer möchten dabei ihre Erfahrung aus der Google Zeit nutzen, um aus der App auch über den Antritt der neuen Stelle hinaus einen hilfreichen Begleiter zu machen. Besonders Wert wird auf die Persönlichkeitsentwicklung und das Fokussieren der Karriereziele gelegt.

Schon jetzt zählen zu den Partnern namhafte Firmen wie Uber oder Dropbox.

Im Endeffekt wird sich das Ganze wahrscheinlich deswegen auszahlen, weil alle involvierten Parteien gewinnen. Der Bewerber kommt an einen idealen Job, der Arbeitgeber findet einen Kandidaten, welcher genau seinen Wünschen entspricht und sich gut in die Firmenkultur eingliedern kann, und zu guter Letzt macht leap.ai dadurch natürlich Geld.

Aktuell ist die App nur für iOS im amerikanischen iTunes Store erhältlich.

Könntet ihr euch vorstellen leap.ai womöglich in Zukunft für euch selbst zu nutzen?

Bilder: Hersteller, App Store
Via: TechCrunch